Du wundervolle Seele,
Wie geht´s dir heute? Wie fühlst du dich?
Kannst du diese zwei Fragen ehrlich beantworten? WILLST du diese zwei Fragen ehrlich beantworten? Oder lautet deine Antwort in Gedanken: “Ach, na ja, alles gut soweit. Und selbst?”
Vielleicht läuft dein Leben von Außen betrachtet noch ziemlich gut. Du stehst auf, du kümmerst dich, du organisierst, du arbeitest, du hältst, was eben zu halten ist, du machst weiter. Vielleicht sagen dir die Menschen um dich herum auch immer wieder, wie stark du bist. Wie verlässlich. Wie gut du alles im Griff hast. Und es fühlt sich so lieb gemeint an. Und so vorbei an deiner erlebten inneren Realität!
Die alles entscheidende Frage ist doch: Was zeigt sich dazu in DIR?
Was denkst du selbst? Über dich? Deine Stärke? Deine Verlässlichkeit? Kannst du noch?
Was fühlst du dazu in dir? Hast du diese innere Unerschütterlichkeit, diese Stabilität, oder hältst du dich im Innen mit Mühe und Not zusammen, damit nicht im Außen auch noch alles auseinanderfällt? Oder ist es irgendetwas dazwischen?
Denn häufig sind es sehr leise und schleichende Übergänge. Die Erschöpfung wird langsam und stetig größer. Und während du noch glaubst, es sei nur eine Phase, die sich von selbst wieder bessert, reichen deine üblichen Entspannungsrituale nicht mehr so wirklich aus. Der Spaziergang bringt keine Erleichterung. Der Mädelsabend fühlt sich nett aber irgendwie auch zusätzlich anstrengend an. Und den Saunabesuch kannst du gar nicht richtig genießen. Du verschläfst ihn oder verbringst die Entspannungsphasen damit, die nächste Woche zu planen oder deine innere ToDo-Liste umzuschreiben.
Und vielleicht kennst du sie auch, diese tiefe Müdigkeit, die nicht nach einem freien Abend verschwindet. Du wachst morgens auf und bist im Grunde schon erschöpft, bevor dein Tag überhaupt richtig begonnen hat. Nicht, weil du schwach bist. Sondern weil dein System schon viel zu lange im Notlaufprogramm arbeitet.
Von “Geht doch noch! Ein ruhiges Wochenende zum Erholen reicht und dann schaffe ich die nächste Woche!” bis “Wenn jetzt noch eine einzige Sache dazu kommt, setze ich mich auf den Treppenabsatz und stehe nie wieder auf!” ist es dann nur ein Katzensprung. Und glaub mir, das schreibe ich nicht, um unnötig schlechte Stimmung zu verbreiten, sondern weil ich genau das selbst so erlebt habe.
Für mich kam es wirklich plötzlich, als ich eines Morgens eine halbe Stunde regungslos auf dem Treppenabsatz saß und nicht mehr aufgestanden bin. Danach ging ich wochenlang wie durch Watte durch mein Leben, sehr verlangsamt und sehr unverbunden. Burnout nennt sich das wohl. Klinisch und im Volksmund.
Soweit muss es gar nicht erst kommen!
Es gibt Warnzeichen, die darauf hinweisen, dass der Funktionsmodus dein Leben lenkt. Ich wünschte, ich hätte das schon früher gewusst.
Hier kommt mein persönliches “Best of”:
- Wenn dich jemand fragt, wie es dir geht, kannst oder willst du darauf keine ehrliche Antwort geben.
- Du wachst morgens schon müde auf. Was dich früher entspannt hat, füllt deine Energiereserven nicht nachhaltig auf. Vielleicht nimmt es dir sogar zusätzlich Energie.
- Du kannst gar nicht mehr sagen, was du eigentlich brauchst und willst. Ruhe? Nähe? Rückzug? Entlastung? Keine Ahnung.
- Du bist dünnhäutig. Ungeduldig. Gereizt. Genervt von Banalitäten. Und lächelst es weg. Vor dir selbst und vor den anderen.
- Du gestaltest nicht mehr, du reagierst nur noch. Auf Termine. Erwartungen. Spannungen. Nachrichten. Die Bedürfnisse der anderen. Keine richtige Freude. Kein echtes Aufatmen. Keine innere Lebendigkeit. Du ziehst durch.
Obacht: Und hier könnte es jetzt ein bisschen pieksen:
Du nimmst diese Anzeichen wahr und hältst sie für Stärke. Vielleicht nennst du es Belastbarkeit und vermeidest, die Überlastung zu fühlen. Vielleicht nennst du es Fürsorge und übersiehst, dass du dich selbst vergisst. Vielleicht nennst du es Verantwortungsgefühl und nimmst nicht wahr, dass du die Verbindung zu dir selbst verlierst.
Und es muss nicht so bleiben!
Du musst nicht warten, bis dein Körper dich stoppt und du dich regungslos auf dem Treppenabsatz wiederfindest! Du musst nicht erst zusammenbrechen, damit dein Selbstmitgefühl seine Existenzberechtigung erhält! Du darfst deutlich früher merken, dass etwas nicht stimmt! Du darfst deutlich früher aufhören, deine Erschöpfung kleinzureden! Und du darfst deutlich früher anfangen, dich nicht nur um alles andere zu kümmern, sondern endlich um dich!
Wenn du merkst, dass du seit Langem nur noch funktionierst und den Kontakt zu dir selbst verloren hast, kann traumasensibles Coaching ein erster Schritt zurück in echte Verbindung sein — mit dir, deinem Körper und dem, was du wirklich brauchst.
Dafür bin ich hier. Buch dir jetzt dein kostenloses Kennenlerngespräch. Ich freue mich auf dich.
Alles Liebe,
Wiebke
